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Hohe Schrott, 1839 m

Ein Laufsteg – 1400 m über der Traun

Hohe Schrott Gehzeit:
Zur Brombergalm 3 h, zur Hohen Schrott 2,5 h, Abstieg 2,5 h

Charakter:
Sehr lange, aber landschaftlich einmalig schöne Tagestour. Die Gratüberschreitung ist stellenweise ausgesetzt und
weist eine senkrechte, aber gut gesicherte Kletterpassage auf, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Nicht bei Nebel
oder Schneelage gehen!

Ausgangs-/Endpunkt:
Bahnstation Steinkogl im Trauntal zwischen Ebensee und Langwies, 450 m. Rückfahrt von Bad Ischl per Bahn.

Rastmöglichkeiten:

Unterwegs keine

Wanderinformation

Hier klicken um die Karte zu vergrößern!Der schroffe Höhenzug der Hohen Schrott begrenzt das Tote Gebirge im Westen. Die Eckpunkten dieses Massivs, der Petergupf und das Hochglegt, sind nicht schwer erreichbar – die komplette Überschreitung erfordert jedoch nicht nur gute Kondition, sondern auch einen kühlen Blick in die Tiefe des Trauntals. Der lange Marsch über den felsigen Laufsteg verschenkt aber auch einen prachtvollen Blick zum Hohen Dachstein. Von der Bahnstation gehen wir nicht zum Bahnübergang, sondern in entgegengesetzter Richtung neben den Schienen bis zur folgenden Abzweigung. Dort links abbiegen, auf der Brücke über die Hauptstraße und auf dem geraden Forstweg zur Offensee-Straße. Auf dieser taleinwärts bis zur zweiten Abzweigung, dort rechts zum Offensee- Kraftwerk und nach der Markierung 210 über den Frauenweißenbach. Nach links (taleinwärts) und kurz darauf rechts aufwärts. Nach zwei Kehren links abbiegen; bald danach beginnt rechts der markierte Bergpfad zur Brombergal (Brunnen). Über den Latschenhang auf den Petergupf und über den Kamm auf den Bannkogel (auch Bahnkogel). Weiter in die
Scharte vor dem schroffen Bergwerkkogel, rechts auf ausgesetzten Felsbändern unter einem Überhang durch („Nagern“) und links über senkrechte, aber gut gestufte und gesicherte Wandstufen auf den Gipfel. Auf oder neben dem luftigen Grat in die Scharte vor dem Mittagkogel. Nach links absteigen und auf einem breiten Grasband quer durch die Felsflanke, bis man rechts über einen kleinen Kamin den Südhang des Berges erreicht. Über diesen wieder zum Grat und – vorbei am Schrottloch – zum Gipfelkreuz der Hohen Schrott. Abstieg weiter über den Grat in eine Senke und rechts aufs Hochglegt. Am Rand der breiten Gipfelabdachung durch Latschengassen und zwischen Wetterbäumen zur Kotalm hinab. Es folgt der Abstieg durch steile Wälder und Schläge. Drei Forststraßen überqueren und durch die Möselwiese in den Bad Ischler Ortsteil Rettenbach hinunter. Über den Bach und auf der Steinfeldstraße nach Bad Ischl.


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Kompass Verlag
Lizenznr.: 18-0205-ILAB