Hochkalmberg, 1833 m
Von Gosau zur Goiserer Hütte
Gehzeit:
Zur Iglmoosalm 1,5 h, zur Goiserer Hütte 1–1,5 h, auf den Hochkalmberg 1 h, Abstieg 2,5–3 h
Charakter:
Landschaftlich sehr lohnende Bergwanderung auf einen herrlichen Aussichtsgipfel; gute, aber stellenweise steile
Wege und Pfade
Ausgangs-/Endpunkt:
Gosau, Parkplatz im Ortsteil Ramsau, 760 m (ca. 700 m vor Gosau- Vordertal bei der alten Dorfschmiede – gegenüber der Kfz-Werkstätte – bergwärts bis zum Schranken)
Rastmöglichkeiten:
Iglmoosalm, Goiserer Hütte
Wanderinformation

Nach Süden hin zeigt sich das Kalmberg- Massiv von seiner sanften, wald- und latschengrünen Seite. Der Gosauer Zustieg zur Goiserer Hütte ist nicht schwierig und beschenkt Sie schon auf der Iglmoosalm mit einem ersten Prachtblick zum Zackengewirr des Gosaukamms. Dann verschluckt Sie wieder der Wald – aber was für einer: Flechtenbärtige Riesenfichten und überraschende Lichtungen prägen die Mulden unterhalb der Goiserer Hütte. Schließlich geben die obersten Bäume den Platz fürs Dachstein-Panorama frei: Wer zählt die Gipfel vom Traunstein bis zum Tennengebirge? Vom Parkplatz oberhalb der Gosauer Ramsau wandern wir auf der Forststraße wenige Minuten nach links, bis ein Pfad abzweigt, auf dem wir über dem Kreuzgraben den markierten Waldweg Nr. 880 erreichen. Dieser führt rechts durch dichten Wald zu einer weiteren Forststraße, der wir wenige Schritte nach links folgen. Von einer Kurve rechts wieder auf dem Wanderweg zu einer Forststraßen-Abzweigung, von der wir nach dem Wegweiser zur nahen Iglmoosalm gelangen. Nun steigt unser Pfad wieder steil durch den Wald an und kürzt zwei Straßenkehren ab; dann folgen wir der Forststraße in ein Hochtal hinein. Bald verlassen wir ihre Trasse nach rechts und marschieren auf dem alten Almweg durch urigen Wald zur Schartenalm und in einen kleinen Sattel hinauf. Links gelangt man mit wenigen Schritten zur Goiserer Hütte. Rechts vom Sattel zieht dagegen der Gipfelsteig Nr. 888 empor. Wir folgen ihm nach Süden, durchqueren den Hang vor der Kalmoskirche (Höhle) und ersteigen den Hochkalmberg über einen Latschenkamm – vorbei am nachdenklichen Gesicht des „Kalmberg-Indianers“, den eine Laune der Natur aus dem gebankte Gipfelgestein herausmodelliert hat. Abstieg auf der gleichen Route.
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Lizenznr.: 18-0205-ILAB