Wurbauerkogel - Leitersteig
Naturerlebnisse am Rande des Nationalparks
Gehzeit: 3–4 h.
Charakter:
landschaftlich sehr schöne Bergwanderung auf guten, aber stellenweise steilen Pfaden, die Trittsicherheit erfordern.
Ausgangs-/Endpunkt:
Windischgarsten, 602 m, Talstation des Wurbauerkogel-Sessellifts nördlich des Ortszentrums (zu Fuß vom Bahnhof 15 Min.). Auffahrt zur Bergstation, 858 m. Zufahrt auch mit dem Auto: Richtung Rosenau am Hengstpass, nach 1,5 km (nach dem Gasthof Schafflmühle) links zum Bauernhof Kleiner hinauf.
Rastmöglichkeiten:
auf dem Wurbauerkogel.
Wanderinformation
Wegbeschreibung:
Die futuristische Konstruktion ist zudem mit einer Nationalpark- Infostelle und einer bodenständigen Einkehrstation verbunden, und schließlich bildet die nahe Bergstation des Sessellifts auch den Startplatz für den „Alpine Coaster“, eine schnittige Sommerrodelbahn.
Gleich über dem Wurbauerkogel beginnt der Naturraum des Nationalparks Kalkalpen. Wer ihn erkunden möchte, geht zunächst auf der flachen Asphaltstraße zu den Häusern in der Senke unter dem Kleinerberg, links zu den Kleinerhöfen und auf dem Güterweg Richtung Haslersgatter hinauf.
Bald zweigt links der Schafsteig (Nr. 9 A) ab, auf dem wir zu einer Forststraße und weiter über einen steilen Waldrücken aufsteigen. Bald lichtet sich der Baumbestand ein wenig und wir gehen unterhalb des Kleinerbergs (Sender) zu einer weiteren Forststraße, die zum Sattel des Haslersgatters führt.
Wir schwenken jedoch schon vorher auf den links abzweigenden Fahrweg ein Wegweiser „Leitersteig, Mayrwinkel“, Nr. 472). Er führt im sanften Anstieg zur Wiese am Bloßboden.
Hier beginnt links der Leitersteig, der als schmaler Pfad durch die steilen, mit Felsen und Geröllhalden durchsetzten Südhänge des östlichen Sengsengebirges („Weißries“) dahinzieht.
Tief unten klafft das Salzatal, in das wir – in einem Waldsattel scharf links abzweigend – hinabwandern. Dort erreichen wir eine Forststraße, auf der wir links wieder zum Wurbauerkogel
ansteigen – immerhin locken die Einkehr im neuen Gasthaus
„Beim Turm“ und die rasante Abfahrt mit dem „Alpine Coaster“!
Man kann aber auch durch das enge, romantische und waldschattige Salzatal zur gemütlichen Jausenstation Platzl hinauswandern und links auf der Straße – vorbei am Kalvarienberg – nach Windischgarsten zurückkehren.
Proviant & Steine
Bei der Pfarrkirche von Windischgarsten beginnen der „Proviant-“ und der „Millionenweg“. Der eine ist eine uralte Route, auf der einst Getreide und Lebensmittel über den Hengstpass in die Erzberg-Region gebracht wurden.
Im Gegenzug kam Eisen ins Garstnertal, aus dem man hier nicht nur Sensen, sondern auch Grabkreuze schmiedete – das Schoißwohlkreuz in der Kirche und schöne Exponate davor bezeugen diese Tradition.
Der „Proviantweg“ verlief im Auf und Ab am Abhang der Haller Mauern, man kann ihm bis zur Egglund zur Laussabauernalm folgen (Gehzeit ca. 5 h).
Der „Millionenweg“ führt Sie dagegen durch ebenso viele Jahre der Erdgeschichte. Die erste Station ist der Kurpark, in dem alle Gesteine der Region zu sehen sind. Tafeln erläutern die Geologie des Garstnertals (3 h).
Info: www.oberoesterreich.at/pyhrn.priel
Lizenznr.: 18-0205-ILAB
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