Kasberg, 1747 m
Eine Aussichtsloge vor dem Toten Gebirge
Gehzeit: zur Sepp-Huber-Hütte 1 h, auf den Kasberg 1,5 h, Abstieg 2 h.
Charakter:
einfache Bergwanderung auf Forststraßen und einem gut markierten Pfad; eine kurze ausgesetzte und gesicherte
Stelle erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Bei Nebel im Gipfelbereich schwierige Orientierung!
Ausgangs-/Endpunkt:
Hochberghaus, 1132 m.
Zufahrt von Grünau im Almtal ins Tal des Grünaubachs bis zur Enzenbachmühle und dann rechts auf der Mautstraße.
Rastmöglichkeiten:
Hochberghaus, Sepp-Huber-Hütte.
Wanderinformation
Wegbeschreibung:
Und auch geologisch ist das Massiv ein Unikum: Die Gutensteiner Kalke des Gipfelbereichs lagern auf jüngeren Dolomitschichten, sie wurden also im Zuge der Alpenauffaltung „überschoben“.
Aber deswegen steigt kaum jemand auf den Kasberg – alle kommen sie wegen der herrlichen Aussicht vom Gipfel, die vor allem durch den ungehinderten Panoramablick auf die gegenüber aufragenden Nordwände des Toten Gebirges bestechen.
So wandern wir also voller Vorfreude auf der Forststraße über eine bewaldete Anhöhe in die Senke zwischen dem Farrenaubühel und dem Jagerspitz (Skilifte). Weiter geht’s im Bereich der Skipiste und der Seilbahn zur Kasbergalm mit der Sepp-Huber-Hütte – auf dem alten Pfad Nr. 431 kann man eine Straßenkehre abkürzen und den mit Lawinen-verbauungen gesicherten Benn Nock überschreiten.
Dann folgen wir dem Weg Nr. 431 weiter südwärts durch den Weidehang in den hinteren Bereich des Kars, wo er sich nach links wendet. Die kurze ausgesetzte Stelle in einer Scharte über steilen Südabbrüchen lässt sich mit Hilfe von Stahlseilen leicht überlisten.
Dann wandert man über einen breiten Latschenrücken in eine weitere Mulde. Immer weiter wird die Sicht; im Westen erblickt man bereits den Traunstein. Schließlich steigen wir rechts über den Hang zum Gipfelkreuz empor. Abstieg auf der gleichen Route.
Das Tal der Vögel
Als der Nobelpreisträger Konrad Lorenz 1973 von Deutschland nach Österreich zurückkehrte, fand er im Almtal den geeigneten Platz für seine Verhaltens-forschungen an Graugänsen. Nach seinem Tod wurden hier auch Kolkraben und Waldrappe zu Studienobjekten.
Der Cumberland Wildpark ist eine wichtigte Heimstatt für Tiere, die vom Aussterben bedroht sind; Waldrapp und Urwildpferde finden hier Hege und Pflege. Einer der Cumberland- Mönchsgeier kreist mittlerweile schon über Mallorca, ein hier geborener Bartgeier konnte in den Alpen ausgesetzt werden.
Info: www.oberoesterreich.at/gruenau
Lizenznr.: 18-0205-ILAB








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