Schönberg, 2093 m
Schöner Berg, wilder Berg
Gehzeit: zur Ischler Hütte 2,5 h, auf den Gipfel 2,5 h, Abstieg 3 h.
Charakter:
Zweitagestour auf weitgehend unschwierigen, aber rauen Bergpfaden; der Gipfelbereich wird bei Nebel gefährlich.
Ausgangs-/Endpunkt:
Rettenbachalm, 636 m. Zufahrt von Ischl durch das Rettenbachtal (9 km).
Rastmöglichkeiten:
Rettenbachalm, Ischler Hütte.
Wanderinformation
Wegbeschreibung:
Den Ebenseern zeigt er dagegen die (Fels-)Zähne, also heißt er auf der Nordseite „Wildenkogel“. Wir wandern von der Rettenbachalm auf der Forststraße Richtung Blaa Alm taleinwärts.
Bei der Solestube am östlichen Ende des Almbodens biegen wir nach der Markierung 211 links ab und gehen kurz ins Karbachtal hinein. Dann schwenken wir rechts auf den markierten Pfad ab, der über einen steilen Waldrücken zum Anger hinter dem Ahornkogel hinaufzieht.
Über den Beerensattel gelangt man zum Boden der Schwarzenbergalm, an deren oberem Ende die Ischler Hütte steht. Von dort schlendern wir zunächst durch schütteren Almwald zur nächsten Wegteilung, nehmen dort den linken Weg Nr. 211 und wandern unter den Wänden des Schönberg- Nordwestgrats zum Sattel am Möselhorn hinauf.
Dort mündet der ebenfalls sehr schöne Weg von der Offensee-Zufahrtsstraße über die Hochkogelhütte ein. Wir biegen rechts ab und steigen über den Kamm (Markierung 227) auf. Der Tiefblick zu den Rauen Kögeln ist eindrucksvoll, die jähen Nordabstürze mahnen zur Vorsicht!
Ohne große Probleme erreichen wir das Gipfelkreuz auf dem Schönberg; der höchste Punkt liegt auf der benachbarten Kuppe und ist über eine kurze gesicherte Passage erreichbar.
Der Abstieg erfolgt auf dem Pfad Nr. 226 durch die grasige Südwestflanke zum kleinen Altarkögerl; von dort windet sich der Pfad durch das unübersichtliche Karstgelände unter dem Feuchterkogel zur Schwarzenbergalm. Auf dem Weg Nr. 211 zur Rettenbachalm zurück.
Der „Igel“
Wer von der Rettenbachalm etwa 3 km auf dem breiten Weg Richtung Blaa Alm geht, erreicht nach einer Triftanlage (Tunnel) und einer schluchtartigen Talenge einen breiten Boden am Fuße der Loser-Felswände.
Dort führt der versteckte Nagelsteg über den Rettenbach. Er bildet den Beginn des gleichnamigen Steiges, der sich ausgesetzt durch eine Felsflanke emporwindet (alte Sicherungen, Schwindelfreiheit ist notwendig!) und dann zum Beerensattel hinaufführt.
Davor markieren Steine mit roten Punkten die Abzweigung eines kurzen Pfades, der zum so genannten Igel führt. Dort hielten sich 1944/45 Widerstandskämpfer gegen das Naziregime versteckt (Gedenktafel, 3,5 h bis zur Ischler Hütte).
Lizenznr.: 18-0205-ILAB
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