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Anlaufalm, 982 m

Die kleine und die große Hintergebirgsrunde

Wanderweg - Zur Anlaufalm
Gehzeit:
kurze Tour 4–5 h, lange Tour 6–8 h.
Höhenunterschied: kurze Tour 500 m,
lange Tour 1000 m.

Charakter:
Der „Wanderklassiker“ im Reichraminger Hintergebirge ist eine einfache Rundtour im Almbereich. Es gibt aber
auch eine „schwarze“ Variante – eine lange, anspruchsvolle Bergwanderung mit ausgesetzten, aber gut gesicherten Passagen (Schlucht-Klettersteig, Hochschlacht).

Ausgangs-/Endpunkt:
Brunnbach südwestlich
von Großraming, 522 m. Zufahrt durch
den Lumplgraben.

Rastmöglichkeiten:

Anlaufalm.

Wanderinformation

Hier klicken um die Karte zu vergrößern!Die wohl schönste Tagestour durch das Hintergebirge erschließt den zentralen Bereich dieses riesigen Waldgebiets. Zielpunkt ist in jedem Fall die im Sommer bewirtschaftete Anlaufalm (eigentlich Anlaufbodenalm) der Weidegenossenschaft Großraming.

Sie entstand 1936 auf einer Windwurffläche unter dem Hoch-kogel; auf dem 86 ha großen Wiesenboden verbringen fast 100 Galt- und Jungrinder sowie einige Milchkühe den Sommer.

Vom Parkplatz am Ende der öffentlich befahrbaren Straße im Brunnbachtal wandern wir auf dem Weg Nr. 488 – eine Forststraße kurz berührend – zum Kreuzweg-Sattel hinauf. Hier teilt sich die Route:

Die „Kleine Hintergebirgsrunde“ folgt dem links abzweigenden Weg 488 über den Waldrücken nach Süden zur Wiese der Ortbaueralm. Auf der linken Forststraße ansteigen, kurz darauf rechts abbiegen und auf dem Steig über einen Sattel zu einer weiteren Straße, der man bis zu ihrem Ende folgt.

Links hinauf, quer durch den steilen Westhang des Hoch-kogels zum Almboden und über diesen zur Anlaufalm. Nun gehen wir auf dem Weg Nr. 490 über eine bewaldete Anhöhe zu den „Drei Bildern“.

Dort links abbiegen und zur Forst-straße, die neben dem Eibeckgraben steil nach Brunnbach hinabzieht. Unten auf der ebenen Asphaltstraße zum Startpunkt zurück.

Die schwierigere „Große Hintergebirgsrunde“ führt vom Kreuzweg nach der Markierung 489 auf einem einen Waldrücken westwärts zur Großen Klause hinunter (rechts kurzer Abstecher zur Klaushütte und durch einen Tunnel in die felsige Engstelle).

Unser weiterer Weg folgt dagegen links der flachen Forststraße neben dem Großen Bach taleinwärts. Beim Annerlsteg ist die nächste Entscheidung fällig: Links führt ein steiler, aber einfach zu begehender Pfad neben dem Keixengraben zur Anlaufalm hinauf.

Geradeaus geht’s dagegen durch drei lange Tunnels neben der Großen Schlucht zum Haselbach. Dort links und durch einen weiteren Tunnel zum Schleierfall.

Spannender ist natürlich der mit Stahlseilen und Tritt-klammern gesicherte Triftsteig, der im luftigen Auf und Ab – stets nur knapp über dem Bach – schroffe Felsflanken quert und kurz vor dem Schleierfall in die Straße mündet. Dort zeigt der Wegweiser „Anlaufalm – nur für Geübte“ nach links:

Wir steigen auf dem steilen, stellenweise felsigen und ge-sicherten Hochschlachtsteig auf eine Anhöhe, dann geht’s über den Grat zwischen den Katarakten des Hochschlacht-baches und der Großen Schlucht zum Weideboden der Anlaufalm hinauf (herrliche Tiefblicke). Von dort auf dem beschriebenen Weg nach Brunnbach hinüber.

Dieser Wanderweg wird Ihnen präsentiert von

Kompass Verlag
Lizenznr.: 18-0205-ILAB



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