Ebenforstalm - Trämpl, 1424 m
Naturerlebnis Hintergebirge

zur Ebenforstalm 2 h, Themenweg
1 h, auf den Trämpl 1 h, Abstieg 2,5 h.
Charakter:
abwechslungsreiche Alm- und Bergwanderung auf guten, aber stellenweise steilen Steigen (nach Regen rutschig).
Ausgangs-/Endpunkt:
Parkplatz Scheiblingau im Tal der Krummen Steyrling (500 m). Zufahrt von Molln (18 km). Von Pfingsten bis zum 26. Oktober an Sonn- und Feiertagen Kutschenfahrten bis zur Blumauer Alm, Anmeldung Tel. +43(0)7584/3651.
Rastmöglichkeiten:
Jagerhaus im Bodinggraben, Ebenforstalm.
Wanderinformation
Auf der Ebenforstalm, einer idyllischen Hochweide im Westen des Hintergebirges, wird dies alles auf einem Lehrweg sichtbar. Das Wandervergnügen beginnt jedoch schon unten an der Krummen Steyrling:
Wir marschieren auf der Schotterstraße an einer alten Triftklause vorbei in die winzige Siedlung Bodinggraben. Neben der renovierten Annakapelle locken bodenständige Köstlichkeiten im historischen Jagerhaus, das zum benachbarten Jagdschloss der Grafen Lamberg gehörte.
Hier biegen wir links ab und wandern auf dem Pfad Nr. 472 durch den Bodinggraben – als „Boding“bezeichnete man die vielen ausgewaschenen Tümpel des Baches – zur Eben-forstalm hinauf. Hier, am Fuße von Trämpl und Alpstein, beginnt der Themenweg „Wollgras, Alm und Wasserschwinde“.
Auf der sanft abfallenden Forststraße erfährt man bald Interessantes über die Quellen und das Gestein der Alm. Von der Thementafel „Karst“ geht’s rechts auf einem Weg, der stellenweise auf Stegen verläuft, zu einer Wasserschwinde.
Über eine wunderschöne Wollgras-Wiese gelangt man ins Ebenforster Moor. Seine bis zu 2 m tiefen Torfmoospolster begannen vor 7800 Jahren zu wachsen. Weiter wandern wir zum „Baumhotel“, in dessen „Totholz“ sich viele gefährdete Tierarten wohl fühlen.
Bald ist die Almhütte wieder erreicht und spätestens jetzt ist eine kräftige Jause angesagt. Solcherart gestärkt wandern wir flott wieder ins Tal zurück. Genießer mit entsprechender Kondition werden aber sicher noch den Trämpl „anhängen“.
Der felsbewehrte Gipfel ist viel leichter zu erklimmen, als es von unten ausschaut: Vom Sattel im Westen der Alm führt ein guter Steig südwärts über den Rücken in den Waldhang und dann links zum Gipfelkreuz hinauf.
Lizenznr.: 18-0205-ILAB






