Brucknerorgel und Römerlager
Kulturradeln im Zentralraum
Ausgangspunkt: Linz-Urfahr, Nibelungenoder Eisenbahnbrücke, 259 m. Zufahrt mit der Westbahn bis Linz-Hauptbahnhof, von dort Rad-Beschilderung durch das Stadtgebiet. Rückfahrt von Enns mit der Westbahn. Wer mit dem Auto anreist, parkt am besten am Pleschinger See östlich von Urfahr.
Charakter:
einfache Radwanderung, großteils auf nur mäßig stark befahrenen Straßen und asphaltierten Radwegen.
Strecke:
Linz-Urfahr – St. Florian 29 km, weiter nach Enns 10 km, über Mauthausen (Radfähre) nach Linz.
Wanderung:
Stadtrundgang auf dem Themenweg Enns 1–2 h.
Höhenunterschied:
gering.
Einkehr:
in allen größeren Orten am Weg.
Radwanderinformationen
Wegbeschreibung:
Südöstlich von Linz liegen zwei der bedeutendsten und bekanntesten Orte Oberösterreichs: St. Florian und Enns. Mit dem Rad können wir sie direkt vom Zentrum der Landeshauptstadt anpeilen – und zwar am besten auf dem Donau-Radweg, dem wir, anfangs meist von zahlreichen Spaziergängern, Skatern, Joggern begleitet, flussabwärts folgen. Bald verführt ein Wegweiser links zu einem Bad im Pleschinger See (oder zur ersten Stärkung).
Am jenseitigen Donauufer raucht die Industrie, links erhebt sich der bewaldete Pfenningberg. Wir fahren unter der Steyregger Brücke durch und erreichen bald die Abzweigung in die kleine Stadt Steyregg, die zum nächsten Abstecher lockt. Der Donau-Radweg führt dagegen zum Kraftwerk Asten-Abwinden, auf dem wir den Strom überqueren. Drüben mündet der Traun-Radweg ein – wir radeln allerdings geradeaus „landeinwärts“, biegen nach 1,5 km rechts ab und gelangen neben der Westbahn zum Bahnhof Asten-St. Florian und zum Pichlinger See:
Rastpunkt Nr. 3! Links zur Bundesstraße 1, der wir ganz kurz nach rechts (Richtung Linz) folgen. Dann zweigen wir wieder links ab, fahren unter der Autobahn durch und über die Schienen der Florianerbahn zu den Bauernhöfen in Bruck bei Tödling. Über Traunleiten geht’s zur alten Glockengießerei und ins Tal des Ipfbaches hinein. Wir sehen bereits die Türme des barocken Augustiner- Chorherren-Stiftes St. Florian und folgen den Schildern des Anton- Bruckner-Radweges dorthin.
Der große österreichische Symphoniker (1824–96) wurde im nahen Ansfelden geboren, war Sängerknabe in St. Florian und wirkte dort als Lehrer bzw. Organist. Er ist genau unter der großen Orgel der Stiftskirche begraben. Der zweite Teil dieser Tour führt uns in eine noch weiter zurückliegende Vergangenheit: in die Zeit der Römer. Wir fahren zur Glockengießerei zurück, biegen dort jedoch rechts ab und folgen den Schildern des Bruckner-Radweges zum Museumsbauernhof in Samesleiten.
Bei der folgenden Kreuzung geradeaus, über den Kristeinbach und zur Bezirksstraße 1401. Auf dieser wenige Meter nach rechts, dann scharf links abbiegen und unter der Autobahn durch zum Stadtrand von Enns, wo wir links nach Lorch abzweigen. Dort finden wir nicht nur den Bahnhof Enns, sondern auch die Basilika St. Laurenz. Hier befand sich seit dem 2. Jahrhundert das große Römerlager Lauriacum; die daneben gelegene Zivilsiedlung erhielt im Jahre 212 das Stadtrecht und war zeitweise sogar Sitz des norischen
Statthalters.
Das Martyrium des heiligen Florianus, der mit einem Mühlstein um den Hals in die Enns gestürzt wurde, bezeugt die Existenz der frühchristlichen Religion in diesem Gebiet. Nach dem Ende der Christenverfolgung entstand hier eine erste Kirche; Lauriacum wurde zum Bischofssitz. Hier beginnt auch ein Rundgang mit 25 beschilderten Stationen unter dem Motto „Vom Römerlager zur Handelsstadt“. Er leitet uns durch das historische Enns, das 1212 zum zweiten Mal zur Stadt erhoben
wurde.
Die Route führt zum Schloss auf dem Georgenberg, zur gotischen Stadtpfarrkirche und natürlich über den Stadtplatz mit dem Museum Lauriacum und dem 60 m hohen Stadtturm. Der Rundblick von seiner Galerie lohnt das Hinaufsteigen allemal!
Südöstlich von Linz liegen zwei der bedeutendsten und bekanntesten Orte Oberösterreichs: St. Florian und Enns. Mit dem Rad können wir sie direkt vom Zentrum der Landeshauptstadt anpeilen – und zwar am besten auf dem Donau-Radweg, dem wir, anfangs meist von zahlreichen Spaziergängern, Skatern, Joggern begleitet, flussabwärts folgen. Bald verführt ein Wegweiser links zu einem Bad im Pleschinger See (oder zur ersten Stärkung).
Am jenseitigen Donauufer raucht die Industrie, links erhebt sich der bewaldete Pfenningberg. Wir fahren unter der Steyregger Brücke durch und erreichen bald die Abzweigung in die kleine Stadt Steyregg, die zum nächsten Abstecher lockt. Der Donau-Radweg führt dagegen zum Kraftwerk Asten-Abwinden, auf dem wir den Strom überqueren. Drüben mündet der Traun-Radweg ein – wir radeln allerdings geradeaus „landeinwärts“, biegen nach 1,5 km rechts ab und gelangen neben der Westbahn zum Bahnhof Asten-St. Florian und zum Pichlinger See:
Rastpunkt Nr. 3! Links zur Bundesstraße 1, der wir ganz kurz nach rechts (Richtung Linz) folgen. Dann zweigen wir wieder links ab, fahren unter der Autobahn durch und über die Schienen der Florianerbahn zu den Bauernhöfen in Bruck bei Tödling. Über Traunleiten geht’s zur alten Glockengießerei und ins Tal des Ipfbaches hinein. Wir sehen bereits die Türme des barocken Augustiner- Chorherren-Stiftes St. Florian und folgen den Schildern des Anton- Bruckner-Radweges dorthin.
Der große österreichische Symphoniker (1824–96) wurde im nahen Ansfelden geboren, war Sängerknabe in St. Florian und wirkte dort als Lehrer bzw. Organist. Er ist genau unter der großen Orgel der Stiftskirche begraben. Der zweite Teil dieser Tour führt uns in eine noch weiter zurückliegende Vergangenheit: in die Zeit der Römer. Wir fahren zur Glockengießerei zurück, biegen dort jedoch rechts ab und folgen den Schildern des Bruckner-Radweges zum Museumsbauernhof in Samesleiten.
Bei der folgenden Kreuzung geradeaus, über den Kristeinbach und zur Bezirksstraße 1401. Auf dieser wenige Meter nach rechts, dann scharf links abbiegen und unter der Autobahn durch zum Stadtrand von Enns, wo wir links nach Lorch abzweigen. Dort finden wir nicht nur den Bahnhof Enns, sondern auch die Basilika St. Laurenz. Hier befand sich seit dem 2. Jahrhundert das große Römerlager Lauriacum; die daneben gelegene Zivilsiedlung erhielt im Jahre 212 das Stadtrecht und war zeitweise sogar Sitz des norischen
Statthalters.
Das Martyrium des heiligen Florianus, der mit einem Mühlstein um den Hals in die Enns gestürzt wurde, bezeugt die Existenz der frühchristlichen Religion in diesem Gebiet. Nach dem Ende der Christenverfolgung entstand hier eine erste Kirche; Lauriacum wurde zum Bischofssitz. Hier beginnt auch ein Rundgang mit 25 beschilderten Stationen unter dem Motto „Vom Römerlager zur Handelsstadt“. Er leitet uns durch das historische Enns, das 1212 zum zweiten Mal zur Stadt erhoben
wurde.
Die Route führt zum Schloss auf dem Georgenberg, zur gotischen Stadtpfarrkirche und natürlich über den Stadtplatz mit dem Museum Lauriacum und dem 60 m hohen Stadtturm. Der Rundblick von seiner Galerie lohnt das Hinaufsteigen allemal!
Lizenznr.: 18-0205-ILAB








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