Durch das Machland
Urzeit und Mittelalter
Ausgangspunkt: Mauthausen, 265 m, Bahnhof. Zufahrt mit der Westbahn bis St. Valentin, weiter mit der Donauuferbahn. Rückfahrt von Grein ebenfalls mit der Donauuferbahn.
Charakter:
einfache Radtour auf asphaltierten Radwegen und ruhigen Nebenstraßen. Strecke: Mauthausen – Mitterkirchen 20 km, über den Wasenberg (Abstecher) zum Freilichtmuseum Keltendorf 8 km, weiter nach Grein 15 km.
Strecke:
Mauthausen – Mitterkirchen 20 km, über den Wasenberg (Abstecher) zum Freilichtmuseum Keltendorf 8 km, weiter nach Grein 15 km.
Wanderung:
Aulehrpfad bei Naarn 1 h, Abstecher zum Wasenberg 30 Min. hin und retour, durch das Keltendorf 1–2 h.
Höhenunterschied:
gering.
Einkehr:
Gasthöfe in allen Orten am Weg, Freilichtmuseum Keltendorf.
Radwanderinformationen
Wegbeschreibung:
Auch diese Tour führt geradewegs in die Vergangenheit. Ihr bekanntestes Etappenziel ist das stetig ausgebaute „Keltendorf“ bei Mitterkirchen, wo eine bäuerliche Siedlungsanlage aus der mittleren Jungsteinzeit – also aus dem 5. vorchristlichen Jahrtausend – ausgegraben und rekonstruiert wurde. Weiters fanden die Archäologen dort einen Bestattungsplatz und ein Hügelgräberfeld der Hallstattkultur (7. Jahrhundert v. Chr.) mit wertvollen Beigaben, aber auch Relikte von frühmittelalterlichen Bauernhöfen.
Bei der Rekonstruierung der Museumshäuser verwendete man ausschließlich Materialien und Werkzeuge, die auch in urgeschichtlicher Zeit zur Verfügung standen. Die aus Fichtenzweigen, Hasel- und Weidenruten bestehenden Gebäude
wurden mit Stroh oder Schilf gedeckt, auch ihre Lehmböden und der „Wandverputz“ sind authentisch. Vor diesem Höhepunkt gibt es aber schon allerlei zu sehen: Wir radeln von Mauthausen auf dem gut beschilderten Donauradweg flussabwärts zur Donaubrücke und weiter ins Gemeindegebiet von Naarn im Machlande.
Hier beginnt die große Ebene, in der ein Lehrpfad einen kleinen Bereich des Auwaldes erschließt. Zufahrt nach Au an der Donau links Richtung Aist/Naarn; der Weg zweigt vor der Brücke über den Aist-Mühlbach rechts ab und führt im Bogen nach Naarn. Unsere Radtour folgt dem großen Strom bis zum Kraftwerk Wallsee (Infostelle, lohnender Abstecher zum alten Habsburgerschloss über dem Ort auf der niederösterreichischen Seite). Über den Hüttinger Altarm gelangen wir ins nahe Mitterkirchen.
Wer etwas Besonderes entdecken möchte, wird die folgende „Fleißaufgabe“ nicht bereuen: Wir fahren von der Kirche nach Norden zur Naarn und über die Brücke in den Weiler Wagra. Dort nach links, ca. 1 km flussaufwärts und dann scharf rechts abzweigen. So gelangt man zu den Bauernhöfen von Hart. Dort ist nun etwas Pfadfindersinn gefragt. Links führt ein Waldweg zu einem auffälligen, etwa 5 m hohen Hügel, der nicht auf natürliche Weise entstanden ist. Hier auf dem Wasenberg stand eine mittelalterliche Turmhügelburg.
Von dem Holzbau, der vermutlich um das Jahr 1200 errichtet wurde, ist natürlich nichts mehr übrig, den Wassergraben rundherum erkennt man jedoch noch gut. Wir kehren von Hart nach Wagra zurück und radeln von dort der Naarn entlang nach Laibing weiter. Links abzweigen und entweder direkt oder – bald links abzweigend und am Poldlkreuz vorbei – zum Freilichtmuseum mit dem Keltendorf. Nach dem Besuch geht’s kurz Richtung Laibing zurück, bis man den Donauradweg erreicht.
Wir folgen diesem nach links, radeln neben der Schwemmnaarn nach Mettensdorf und über Eizendorf zur Donau. Schließlich erreichen wir Dornach (Haltestelle der Donauuferbahn). Man kann die Tour aber auch noch bis Grein verlängern – das historische Städtchen bietet das feinste Finale, das man sich
denken kann. Der Bahnhof Bad Kreuzen-Grein liegt westlich des
Stadtzentrums.
Auch diese Tour führt geradewegs in die Vergangenheit. Ihr bekanntestes Etappenziel ist das stetig ausgebaute „Keltendorf“ bei Mitterkirchen, wo eine bäuerliche Siedlungsanlage aus der mittleren Jungsteinzeit – also aus dem 5. vorchristlichen Jahrtausend – ausgegraben und rekonstruiert wurde. Weiters fanden die Archäologen dort einen Bestattungsplatz und ein Hügelgräberfeld der Hallstattkultur (7. Jahrhundert v. Chr.) mit wertvollen Beigaben, aber auch Relikte von frühmittelalterlichen Bauernhöfen.
Bei der Rekonstruierung der Museumshäuser verwendete man ausschließlich Materialien und Werkzeuge, die auch in urgeschichtlicher Zeit zur Verfügung standen. Die aus Fichtenzweigen, Hasel- und Weidenruten bestehenden Gebäude
wurden mit Stroh oder Schilf gedeckt, auch ihre Lehmböden und der „Wandverputz“ sind authentisch. Vor diesem Höhepunkt gibt es aber schon allerlei zu sehen: Wir radeln von Mauthausen auf dem gut beschilderten Donauradweg flussabwärts zur Donaubrücke und weiter ins Gemeindegebiet von Naarn im Machlande.
Hier beginnt die große Ebene, in der ein Lehrpfad einen kleinen Bereich des Auwaldes erschließt. Zufahrt nach Au an der Donau links Richtung Aist/Naarn; der Weg zweigt vor der Brücke über den Aist-Mühlbach rechts ab und führt im Bogen nach Naarn. Unsere Radtour folgt dem großen Strom bis zum Kraftwerk Wallsee (Infostelle, lohnender Abstecher zum alten Habsburgerschloss über dem Ort auf der niederösterreichischen Seite). Über den Hüttinger Altarm gelangen wir ins nahe Mitterkirchen.
Wer etwas Besonderes entdecken möchte, wird die folgende „Fleißaufgabe“ nicht bereuen: Wir fahren von der Kirche nach Norden zur Naarn und über die Brücke in den Weiler Wagra. Dort nach links, ca. 1 km flussaufwärts und dann scharf rechts abzweigen. So gelangt man zu den Bauernhöfen von Hart. Dort ist nun etwas Pfadfindersinn gefragt. Links führt ein Waldweg zu einem auffälligen, etwa 5 m hohen Hügel, der nicht auf natürliche Weise entstanden ist. Hier auf dem Wasenberg stand eine mittelalterliche Turmhügelburg.
Von dem Holzbau, der vermutlich um das Jahr 1200 errichtet wurde, ist natürlich nichts mehr übrig, den Wassergraben rundherum erkennt man jedoch noch gut. Wir kehren von Hart nach Wagra zurück und radeln von dort der Naarn entlang nach Laibing weiter. Links abzweigen und entweder direkt oder – bald links abzweigend und am Poldlkreuz vorbei – zum Freilichtmuseum mit dem Keltendorf. Nach dem Besuch geht’s kurz Richtung Laibing zurück, bis man den Donauradweg erreicht.
Wir folgen diesem nach links, radeln neben der Schwemmnaarn nach Mettensdorf und über Eizendorf zur Donau. Schließlich erreichen wir Dornach (Haltestelle der Donauuferbahn). Man kann die Tour aber auch noch bis Grein verlängern – das historische Städtchen bietet das feinste Finale, das man sich
denken kann. Der Bahnhof Bad Kreuzen-Grein liegt westlich des
Stadtzentrums.
Lizenznr.: 18-0205-ILAB








Urlaub in Oberösterreich