Die Salzkammergut-Runde
Seen-Sucht & Wasser-Wunder
Ausgangspunkt: Bad Ischl, Bahnhof, 469 m. Zufahrt mit der Westbahn (Linie 1) bis Attnang-Puchheim und von dort mit der Salzkammergutbahn (Linie 17).
Charakter:
einfache und landschaftlich sehr abwechslungsreiche Radtour auf unterschiedlich verkehrsreichen Straßen, dazu drei interessante Wasser-Wanderungen. Vor allem im Weißenbachtal Vorsicht vor tempobolzenden Motorradfahrern!
Strecke:
Bad Ischl – Strobl – St. Gilgen am Wolfgangsee 26 km, über Scharfling nach Unterach am Attersee 12 km, über Weißenbach und Mitterweißenbach nach Bad Ischl 25 km.
Wanderung:
um den Bürglstein 1–1,5 h, Burggrabenklamm 30 Min., zum Nixenfall 1 h hin und retour.
Höhenunterschied:
mehrere kurze, z. T. auch steile Anstiege, insgesamt ca. 300 m.
Einkehr:
Gasthöfe in allen Orten am Weg, Gasthof See am Ostende des Mondsees.
Radwanderinformationen
Wegbeschreibung:
Von See zu See und ein paar „nasse Naturwunder“ dazu: Diese 63 km lange Radtour führt Sie zu einigen der bekanntesten Salzkammergut-Highlights. Den Auftakt bildet die Durchradelung von Bad Ischl: auf der Bahnhofstraße am Tourismusbüro und der Kaisertherme vorbei ins Stadtzentrum, rechts die Kaiser-Franz-Joseph-Straße hinauf, links über den Kreuzplatz und auf der Salzburger Straße neben der Ischl taleinwärts. Bald führt rechts eine Brücke über das Flüsschen. Jenseits radeln wir auf der Jainzendorf- und auf der links abzweigenden Kreutererstraße weiter.
So gelangen wir durch den Ortsteil Kreutern zur modernen Kirche von Pfandl. Inzwischen geben bereits die Wegweiser des Salzkammergut-Radweges die Richtung vor: Es geht rechts an der Siedlung Haiden vorbei und dann links wieder zum Ufer der Ischl, die im Oberlauf auch Ischler Ache genannt wird. In Strobl fließt sie aus dem Wolfgangsee. Dort, bei der Seebrücke, beginnt die „Bürglpromenade“, ein wunderschöner Wanderweg rund um den felsigen Waldgupf des Bürgls. Von seinen Stegen genießt man einen Prachtblick über den Wolfgangsee und seine Bergumrahmung (bitte nur zu Fuß, der Weg ist stellenweise schmal und steil).
Weiter mit dem Rad: Wir fahren links ins Strobler Ortszentrum und zur Kreuzung vor dem Busbahnhof. Von dort führt der Salzkammergut-Radweg rechts durch die Siedlung und schnurgerade ins Blinklingmoos hinein. Hier dampfte einst die
schmalspurige Salzkammergut-Lokalbahn Richtung Salzburg. Heutzutage freuen sich die Biker über ihre brettelebene, anfangs fein gekieste und dann wieder asphaltierte Trasse, die neben dem Seeufer und über die Zinkenbach-Halbinsel nach St. Gilgen zieht. Rechts ins Ortszentrum und auf der Mondseer Straße in den Brunnwinkel.
Dort erreicht man die verkehrsreiche B 154, auf der man einen
längeren, aber nicht allzu steilen Anstieg zum Scharflingpass hinter sich bringt. Unterwegs kann man beim Krottensee rasten und hinter dem Felseinschnitt geht’s flott in weiten Kehren nach Scharfling am Mondsee hinunter. Dort biegen Sie rechts Richtung Unterach ab. Die Mondsee-Uferstraße wurde hier durch einen modernen Tunnel entschärft; die Radler genießen die alte Trasse links daneben. Vorbei am Kreuzstein erreicht man die Ortschaft Au am Ostende des Sees.
Links hinauf, über die Hauptstraße und auf dem alten Verbindungsweg – die Hauptstraße nochmals querend – zum Ortsrand von Unterach am Attersee. Hier zweigen wir rechts ab und begleiten nun das Südufer des Attersees – vorbei an der Mündung der wilden Burggrabenklamm, die zu einer weiteren Fußwanderung einlädt (man kann das Rad beim Jagerwirt „parken“). In Weißenbach am Attersee schwenken wir rechts ins Tal des Äußeren Weißenbachs ein.
Im stetigen, aber ganz sanften Anstieg radeln wir am Fuße des Höllengebirges dahin. Wer noch Zeit und Kondition für einen dritten Abstecher per pedes hat, kann am südlichen Ortsrand rechts zur Fachbergbrücke abzweigen und von dort zum romantischen Nixenfall wandern. Ansonsten bieten sich neben der Straße die Schotterbänke des Baches für eine Rast an. Bei der „Umkehrstube“ ist der höchste Punkt erreicht – nun geht’s wieder bergab, und zwar recht rasant.
Ein letzter Zwischenstopp empfiehlt sich bei der Klammkapelle, wo man einen Blick in die rauschende Schlucht des Mitterweißenbachs werfen kann. Im gleichnamigen Ort landet man am Ufer der Traun, die nicht nur Bahn und Bundesstraße,
sondern auch ein gut ausgebauter Radweg begleiten. Auf diesem kommen Sie rechts wieder nach Bad Ischl zurück.
Von See zu See und ein paar „nasse Naturwunder“ dazu: Diese 63 km lange Radtour führt Sie zu einigen der bekanntesten Salzkammergut-Highlights. Den Auftakt bildet die Durchradelung von Bad Ischl: auf der Bahnhofstraße am Tourismusbüro und der Kaisertherme vorbei ins Stadtzentrum, rechts die Kaiser-Franz-Joseph-Straße hinauf, links über den Kreuzplatz und auf der Salzburger Straße neben der Ischl taleinwärts. Bald führt rechts eine Brücke über das Flüsschen. Jenseits radeln wir auf der Jainzendorf- und auf der links abzweigenden Kreutererstraße weiter.
So gelangen wir durch den Ortsteil Kreutern zur modernen Kirche von Pfandl. Inzwischen geben bereits die Wegweiser des Salzkammergut-Radweges die Richtung vor: Es geht rechts an der Siedlung Haiden vorbei und dann links wieder zum Ufer der Ischl, die im Oberlauf auch Ischler Ache genannt wird. In Strobl fließt sie aus dem Wolfgangsee. Dort, bei der Seebrücke, beginnt die „Bürglpromenade“, ein wunderschöner Wanderweg rund um den felsigen Waldgupf des Bürgls. Von seinen Stegen genießt man einen Prachtblick über den Wolfgangsee und seine Bergumrahmung (bitte nur zu Fuß, der Weg ist stellenweise schmal und steil).
Weiter mit dem Rad: Wir fahren links ins Strobler Ortszentrum und zur Kreuzung vor dem Busbahnhof. Von dort führt der Salzkammergut-Radweg rechts durch die Siedlung und schnurgerade ins Blinklingmoos hinein. Hier dampfte einst die
schmalspurige Salzkammergut-Lokalbahn Richtung Salzburg. Heutzutage freuen sich die Biker über ihre brettelebene, anfangs fein gekieste und dann wieder asphaltierte Trasse, die neben dem Seeufer und über die Zinkenbach-Halbinsel nach St. Gilgen zieht. Rechts ins Ortszentrum und auf der Mondseer Straße in den Brunnwinkel.
Dort erreicht man die verkehrsreiche B 154, auf der man einen
längeren, aber nicht allzu steilen Anstieg zum Scharflingpass hinter sich bringt. Unterwegs kann man beim Krottensee rasten und hinter dem Felseinschnitt geht’s flott in weiten Kehren nach Scharfling am Mondsee hinunter. Dort biegen Sie rechts Richtung Unterach ab. Die Mondsee-Uferstraße wurde hier durch einen modernen Tunnel entschärft; die Radler genießen die alte Trasse links daneben. Vorbei am Kreuzstein erreicht man die Ortschaft Au am Ostende des Sees.
Links hinauf, über die Hauptstraße und auf dem alten Verbindungsweg – die Hauptstraße nochmals querend – zum Ortsrand von Unterach am Attersee. Hier zweigen wir rechts ab und begleiten nun das Südufer des Attersees – vorbei an der Mündung der wilden Burggrabenklamm, die zu einer weiteren Fußwanderung einlädt (man kann das Rad beim Jagerwirt „parken“). In Weißenbach am Attersee schwenken wir rechts ins Tal des Äußeren Weißenbachs ein.
Im stetigen, aber ganz sanften Anstieg radeln wir am Fuße des Höllengebirges dahin. Wer noch Zeit und Kondition für einen dritten Abstecher per pedes hat, kann am südlichen Ortsrand rechts zur Fachbergbrücke abzweigen und von dort zum romantischen Nixenfall wandern. Ansonsten bieten sich neben der Straße die Schotterbänke des Baches für eine Rast an. Bei der „Umkehrstube“ ist der höchste Punkt erreicht – nun geht’s wieder bergab, und zwar recht rasant.
Ein letzter Zwischenstopp empfiehlt sich bei der Klammkapelle, wo man einen Blick in die rauschende Schlucht des Mitterweißenbachs werfen kann. Im gleichnamigen Ort landet man am Ufer der Traun, die nicht nur Bahn und Bundesstraße,
sondern auch ein gut ausgebauter Radweg begleiten. Auf diesem kommen Sie rechts wieder nach Bad Ischl zurück.
Lizenznr.: 18-0205-ILAB








Urlaub in Oberösterreich