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Buchberg, 813 m

Durch die Wandergemeinde Lasberg

Buchberg
Gehzeit:
3 h (mit der Buchberg-Ersteigung um 1 h mehr)

Charakter:
einfache Wanderung auf guten Wegen.

Ausgangs-/Endpunkt:
Bahnhaltestelle Lasberg-St. Oswald zwischen Kefermarkt und Freistadt, 520 m.

Rastmöglichkeiten:

Wirt an der Haltestelle (Wittinghofer), Gasthöfe in Lasberg.

Wanderinformation

Hier klicken um die Karte zu vergrößern!Mit einem freundlichen „Grüß Gott“ begrüßt man Sie überall im Mühlviertel. Wenn Ihnen die Hand, die man Ihnen im Gemeindeamt Lasberg reicht, ein bisschen steif vorkommt, so hat das seinen Grund: Sie ist immerhin 371 Jahre alt. Diese „Handmumie“ soll von einer protestantischen Bauerstochter stammen: Ein katholischer Bursch hatte um ebendiese Hand angehalten, worauf der fanatische Bruder dem Mädchen die rechte Schwurhand abhackte. Solche Unholde waren nicht einmal die Bewohner der um 1200 erbauten Burg Dornach, dem ersten kulturellen Höhepunkt dieser Wanderung, die sehr beschaulich beginnt: Wir schlendern zunächst auf dem „Meditationsweg“ in den romantischen Feistritzgraben hinein und unterhalb der Burg vorbei. Weiter geht’s über die Straße zum Stausee und zum Fürstenhammer, wo der Bach seit 1570 den schweren Hammer über ein Wasserrad bewegt (Freilichtmuseum). Nun gehen wir auf der Straße ins ca. 1 km entfernte Lasberg, wo ein weiteres Museum auf uns wartet: die „Alte Marktschmiede“ in der Nähe des Pfarrhofes. Es folgt der Aufstieg auf den bewaldeten, 813 m hohen Buchberg. Wir marschieren gegenüber der Kirche nach der Beschilderung „La 10“ los und verlassen den Ort auf dem Güterweg Richtung Punkenhof. Nach etwa 400 m zweigen rechts zwei markierte Wanderwege ab – wir folgen dem linken der beiden, der zwischen dem Güterweg und dem „La 10“ zu einem Bauernhof
hinaufzieht. Davor nach rechts, bis man nach wenigen Schritten links auf den beschilderten Wanderweg zum Buchenberg abbiegt. Über die Wiese und einen Waldrücken gelangt man zum Sender hinauf. Von dort ist es nicht mehr weit zum Gipfel und seinem vorgelagerten Felskopf, den ein kleines Eisenkreuz ziert. Ob sich die Menschen, die hier in grauer Vorzeit die noch deutlich sichtbaren Stufen einer Wallanlage aufgeschichtet haben, auch so über den Tiefblick gefreut haben? Eine Felsgruppe bietet Unterschlupf und auch zwei Schalensteine fehlen nicht. Zurück zum Sender, dort links abzweigen und nach Grieb hinunter. Dort hat die Familie Kreindl ein Privatmuseum mit mehr als 1000 Werkzeugen in einer alten „Spiralschmiede“ untergebracht. Auf der asphaltierten Zufahrt (Markierung „La 5“) und einem Feldweg könnte man weiter nach Siegelsdorf wandern; von dort führt links ein Waldweg zum Ausgangspunkt hinab. Wer per Bahn angereist ist, sollte auf jeden Fall kurz nach Grieb links auf die Route mit der Beschilderung K 31 zum Schloss Weinberg und nach Kefermarkt einschwenken: Die Schlossbrauerei und der weltbekannte gotische Schnitzaltar in der Kirche garantieren ein würdiges Tourenfinale. Der Bahnhof liegt im Tal unterhalb des Ortes.

Dieser Wanderweg wird Ihnen präsentiert von

Kompass Verlag
Lizenznr.: 18-0205-ILAB