Wurzeralm - Brunnsteiner See
Geheimnisse unter dem Warscheneck
Gehzeit: 2 h (Abstieg zur Talstation 1,5–2 h).2 h (Abstieg zur Talstation 1,52 h (Abstieg zur Talstation 1,5–2 h).–2 h).
Charakter:
ebener und leicht begehbarer Rundwanderweg, auch mit Kindern sehr empfehlenswert.
Ausgangs-/Endpunkt:
Talstation der Wurzeralm- Standseilbahn südlich von Spital am Pyhrn, 807 m. Auffahrt zur Wurzeralm, 1427 m. Mit der Standseilbahn auch wieder hinunter.
Rastmöglichkeiten:
Linzer Haus, Wurzeralm.
Wanderinformation
Er hat in der letzten Warmzeit zwischen der Riss- und der Würmeiszeit (vor ca. 128 000 bis 117 000 Jahren) und dann wieder in einer eisfreien Periode der letzten Eiszeit vor 64 000 bis 45 000 Jahren genug Nahrung – er ließ sich vor allem Pflanzen schmecken – gefunden.
Allerdings haben ihm die Neandertaler bereits nachgestellt; wie gefundene Hornsteinartefakte beweisen, müssen sie ebenfalls bis zur Rameschhöhle gekommen sein. Das voll-ständige Skelett des Höhlenbären ist im Felsbildermuseum im ehemaligen Stift Spital am Pyhrn ausgestellt.
Zu sehen sind dort auch die geheimnisvollen Felszeichnungen aus der „Höll“, einem urigen Fels- und Waldgraben in der Nähe der Wurzeralm. Weder hoch hinauf noch tief hinunter geht’s bei der Erkundung des Almbereichs, die wir bei der Bergstation der Standseilbahn beginnen.
Wir folgen dem Schild „Teichlboden- Rundwanderweg“, wandern auf dem breiten Weg vor der mächtigen Kulisse des Warschenecks zur Station des Frauenkar-Lifts, biegen dort rechts zum nahen Brunnsteiner See ab.
Das kleine, idyllisch unter den Felsen des Ramesch und der Roten Wand glitzernde Gewässer beherbergt Molche und vom Aussterben bedrohte Lurche. Es ist auch der Ursprung der Teichl, die sich von hier aus ihren verschlungenen Weg durch die Moore am Teichlboden sucht.
Dieses geschützte Biotop hat eine interessante Geschichte: Noch vor 7000 Jahren bestand hier ein größerer See, der langsam verlandete. Vor 5000 Jahren dürfte die gesamte Fläche bewaldet gewesen sein.
Der Mensch rodete den Wald, um offene Weideflächen zu gewinnen. Dabei geriet wahrscheinlich ein Teil des Filzmooses ins Rutschen, worauf sich ein oberes und ein unteres Moor bildeten.
Wir kehren vom Brunnsteiner See zum Rundweg zurück, der vor der Liftstation links zur Teichl führt. Ihr Plätschern und Gurgeln begleitet uns durch das mit Latschen bewachsene Moor bis zu den Filzmooshütten unter dem Stubwieswipfel.
Jeden Sommer werden hier Pferde und Kühe aufgetrieben.
Etwas südlich der Alm verschwindet die Teichl plötzlich – wie von Zauberhand: Sie sucht sich einen verborgenen Weg durch den Untergrund und kommt erst wieder in der Nähe der Talstation zum Vorschein.
Von der „Teichlschwinde“ gelangen Pfadfinder, die sich im unwegsamen Steilgelände zurechtfinden, zu den verborgenen Felsbildern in der „Höll“ hinunter (dann muss man sich durch einen wild verwachsenen Graben zum unteren Bereich der Skipiste durchschlagen).
Unser bequemer Weg führt dagegen nach einem kurzen An-stieg zum gastlichen Linzer Haus bzw. zur Bergstation. Wer nicht mit der Standseilbahn hinunterfahren will, kann auf einer steilen Schotterstraße im Bereich der Skipiste ins Tal marschieren (1,5 h).
Lizenznr.: 18-0205-ILAB
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